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Kurzhistorie

Historie

Kurzhistorie

1884

„Im Jahre 1884, mitten in der Zeit der gewaltig aufblühenden Ruhrindustrie, legte der Essener Schmiedemeister August Friedberg mit einem zunächst kleinen handwerklichen Unternehmen in Rotthausen den Grundstein zu einer Schrauben- und Nietenfabrik." Diesen Satz schreibt die Gelsenkirchener Allgemeine Zeitung" am 12.Juni 1934 aus Anlass des Goldenen Firmenjubiläums, das zuvor von den Werksangehörigen des Unternehmens in Rotthausen begangen worden ist.


Vom Handwerk zur Industrie

Schon im Jahre 1891 entwickelt sich aus dem zunächst reinen Handwerksbetrieb ein Geschäftsunternehmen mit eigener Lagerhaltung. Zu dieser Zeit fertigt das junge Unternehmen Schrauben noch in Handarbeit nach den werkseigenen Maßvorschriften der immer größer werdenden Kundschaft. Kurz vor der Jahrhundertwende werden für die Schraubenherstellung Normen entwickelt, die eine maschinelle Bearbeitung möglich machen. Der Bau des Kesselhauses deutet den Umschwung an. Mit der handelsgerichtlichen Eintragung im Jahr 1905 ist der Name der Schraubenfabrik August Friedberg geprägt.

Aufschwung in der zweiten Generation

Einen großen Aufschwung erlebt das Unternehmen unter der Leitung des Gründersohnes, Dipl.-Ing. Gustav Friedberg, der das Unternehmen im Jahre 1924 übernimmt.

Trotz Weltwirtschaftskrise...

Die danach einsetzende Zeit der Weltwirtschaftskrise geht auch an der Schrauben- und Nietenfabrik nicht spurlos vorüber. Sie sieht sich, wie die "Gelsenkirchener Allgemeine Zeitung" in dem eingangs angeführten Bericht zum Goldenen Werksjubiläum schreibt, gezwungen, den Betrieb vorübergehend stillzusetzen. Zum Zeitpunkt des Jubiläums allerdings haben "an den Werkbänken und in den Büros des Unternehmens wieder 140 Volksgenossen Arbeit und Brot gefunden" Kurz vorher, am 19. April 1934, stirbt der Firmengründer August Friedberg im Alter von 81 Jahren. Im Zweiten Weltkrieg wird das Werk zu etwa 80 Prozent zerstört, Für den bis in die 50er Jahre andauernden Wiederaufbau sind umfangreiche Anträge an die Militärregierung notwendig. Ein zweisprachig gehaltenes Gesuch zum Umbau der Aufenthalts- und Waschräume befindet sich noch in den Archiven des Bauamtes.

Mehr als nur Schrauben

Zum 75jährigen Bestehen der Firma Friedberg im Jahre 1959 schreibt die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung", das Unternehmen verkörpere ein Stück Wirtschaftsgeschichte, es habe sich als Industriebetrieb für die Massenfabrikation von Schrauben und Nieten wie auch als freies Familienunternehmen die Selbständigkeit bewahrt.

Trotz Bergbaukrise...

Trotz des Krisenjahres der Gelsenkirchener Industrie 1966 - Schließung der Zechen Dahlbusch, Graf Bismarck und Wilhelmine Viktoria - entschließt sich Friedberg zur Betriebserweiterung auf insgesamt 25000 Quadratmeter Werksgelände an der Belforter Straße.

Hinaus über den Zaun

Das Hinausschauen über den Zaun des inzwischen ca. 30000 Quadratmeter großen Werksgeländes an der Belforter Straße ist auch der dritten Generation des Familienunternehmens in die Wiege gelegt. Seit 1971 hat Frau Dipl.Oec. Ingrid Brand-Friedberg die Aufgabe die Produktion des Werkes den sich ständig wandelnden Anforderungen des Marktes anzupassen.
Die Weltgeltung der Friedberg-Erzeugnisse wird weiter ausgebaut. So wird am 24. August 1974 in dem brasilianischen Ort Monte Mor im Staate Sao Paulo die "A. Friedberg do Brasil Industrie e Comercio Ltda." gegründet. Sie fertigt als selbständige Tochtergesellschaft mit über 100 Beschäftigten Friedberg-Produkte für den südamerikanischen Markt.

Der direkte Exportanteil des Gelsenkirchener Stammwerkes beträgt über 50 % des Umsatzes.
In jüngster Zeit werden auch im In- und Ausland auf Schulungstagungen den Vertretern von Industrieunternehmen die Ergebnisse und neuesten technischen Erkenntnisse auch aus eigenen Versuchsreihen sowie firmeninternen Entwicklungen vorgeführt. Schließlich ist die Schraube ein unentbehrliches Verbindungselement zwischen Konstruktionsteilen aller Art.

Vorbereitet für das zweite Jahrhundert

Friedberg ist heute, wie in seiner 130 jährigen Geschichte, jederzeit in der vordersten Linie der technischen Entwicklung zu finden, mit Qualitätserzeugnissen, die den härtesten Tests seiner strengen Prüf- und Kontrolleinrichtungen gewachsen sind. Hergestellt auf modernsten leistungsfähigsten Spezialmaschinen von erfahrenen Fachleuten, treuem Mitarbeiterstamm; geleitet von einem marktorientierten Management.
So ist das von August Friedberg 1884 gegründete Unternehmen bestens vorbereitet, sich auch den zukünftigen technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen zu stellen.

1994

Formteil- und Schraubenwerk Finsterwalde GmbH, in Finsterwalde, Deutschland

2006

Gründung Prepart GmbH in Lichtenfels-Goddelsheim, Deutschland

2010

Gründung August Friedberg Asia Inc. in Busan, Südkorea

Gründung August Friedberg Americas Inc. , USA


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